Beitragsarchiv 2026
Dahler Schützen nehmen an Präventionsschulung gegen sexualisierte Gewalt an Kindern teil
Am 09. und 10. Februar 2026 nahm eine Abordnung der Schützen und Jungschützen aus Dahl an einer Präventionsschulung des Bund der St. Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) gegen sexualisierte Gewalt an Kindern teil. Bildungsreferentin Janina Horstkötter leitete die Schulung, die an beiden Tagen jeweils drei Stunden im Vorraum des Schießstandes in Dahl stattfand.
Im Mittelpunkt standen die Rechte und Bedürfnisse von Kindern sowie die Frage, wie das Kindeswohl aktiv geschützt und bewahrt werden kann. In offenen und intensiven Gesprächen wurden auch schwierige und sensible Themen wie Misshandlung und sexualisierte Gewalt angesprochen. Dabei klärte Janina Horstkötter über Interventionsmöglichkeiten auf: Was ist zu tun, wenn es zu einem Vorfall kommt? Welche Schritte sind einzuleiten? Und welche Anlaufstellen stehen Betroffenen sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern zur Verfügung?
Den Kern der Schulung bildete jedoch die Prävention. Diese umfasst insbesondere Aufklärung, Partizipation und ein funktionierendes Beschwerdemanagement. Ziel ist es, Strukturen zu schaffen, die Grenzverletzungen frühzeitig verhindern und Kindern eine sichere Umgebung bieten.
Die Dahler Schützen und Jungschützen verstehen sich als ein sicherer Ort für Kinder und andere Schutzbefohlene. Die Teilnahme an der Präventionsschulung ist daher ein wichtiger Baustein des erarbeiteten Schutzkonzeptes und ein klares Zeichen für Verantwortung und Wachsamkeit im Vereinsleben.

Generalversammlung 2026
Positiver Rückblick auf das Schützenjahr 2025, Weichenstellung und Blick auf das Jubiläum
Zur Generalversammlung der Schützenbruderschaft begrüßte Oberst Andreas Kaiser am Samstag, 17. Januar 2026, um 19.36 Uhr zahlreiche Schützenbrüder in der gut gefüllten Hubertusklause. Nach dem traditionellen Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder ging die Versammlung zur Tagesordnung über.
Einen umfassenden Rückblick auf das Schützenjahr 2025 gab der Geschäftsbericht des Schriftführers, der krankheitsbedingt vom stellvertretenden Schriftführer Philipp Tegethoff vorgetragen wurde. Die Bruderschaft blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück, in dem gezielte Veränderungen am Ablauf des Schützenfestes vorgenommen wurden. Besonders die Anpassung des Programms am Schützenfestmontag sowie das erstmals eingeführte Frauenfrühstück fanden großen Anklang. Mit Zufriedenheit und Beifall erinnerten die Schützen an das Schützenfest 2025 sowie an das Königspaar Markus I. Amedick und Carolin I. Schreckenberg.
Im Anschluss an das Schützenfest wurden umfangreiche Baumaßnahmen an der Hubertusklause durchgeführt. Diese waren notwendig, um die vorgegebenen Brandschutzauflagen der Stadt Paderborn zu erfüllen. Kassierer Christian Kleinehagenbrock stellte in seinem Kassenbericht eine deutliche Steigerung der Ausgaben dar. Die Maßnahmen hätten nicht nur viel Manpower, sondern auch erhebliche finanzielle Mittel erfordert. Stellvertretender Kassierer Hubert Schonlau erläuterte die einzelnen Umbaumaßnahmen im Detail. Oberst Kaiser sprach allen Helferinnen und Helfern einen besonderen Dank für ihren Einsatz aus.
Nach den Berichten über das Geschäftsjahr 2025 wurden die Anwesenden zum 35. Schlachtefest eingeladen, bei dem sich die Schützenbrüder für den weiteren Verlauf der Versammlung stärken konnten.
Im weiteren Verlauf informierte Oberst Kaiser nach der Aufnahme neuer Mitglieder über die Rahmenbedingungen des neu geschlossenen Schänkvertrags mit dem Festwirt Wächter aus Grundsteinheim sowie über die Neuerungen im Musikvertrag mit dem Musikverein aus Dahl, die ab 2027 greifen werden. Zudem beschloss die Versammlung einstimmig eine Präventionsordnung. Philipp Tegethoff stellte das dazugehörige Schutzkonzept und dessen Ausarbeitung vor.
Ein zentraler Punkt der Versammlung war der Ausblick auf das Jubiläumsjahr 2027, in dem die Schützenbruderschaft ihr 100-jähriges Bestehen feiern wird. Das Schützenjahr 2026 soll intensiv für die Vorbereitungen genutzt werden. Andreas Kaiser präsentierte bereits erste gesammelte Ideen und rief die Schützenbrüder dazu auf, sich aktiv in einem Festkomitee zu engagieren.
Abschließend berichteten Jungschützenmeister Robin Bentfeld, der Leiter des Schießsports Christian Kleinehagenbrock sowie der Vorsitzende des Fördervereins, Peter Gorny, kurz aus ihren Bereichen. Oberst Kaiser dankte dabei besonders den Jungschützen und dem Förderverein für ihre finanzielle Beteiligung an den Umbaumaßnahmen der Hubertusklause.
Abschließend wurde in der Generalversammlung noch einmal die außerordentliche Mitgliederversammlung im vergangenen November thematisiert. Hierzu wird es noch eine gesonderte Rückmeldung an die Schützenbrüder geben.
Nach der Bekanntgabe des Jahresarbeitsdienstes gab Andreas Kaiser einen Überblick über die Festtermine 2026, darunter das Vogelschießen am 20. Juni sowie das Dahler Schützenfest vom 4. bis 6. Juli 2026.
Um 22.05 Uhr schloss Oberst Andreas Kaiser die Generalversammlung mit Dank für die gute Beteiligung und den fairen Austausch. Der Abend klang bei angeregten Gesprächen in geselliger Runde aus.

v. l. n. r.: Philipp Tegethoff (Stv. Schriftführer), Markus Amedick (Schützenkönig), Rüdiger Rasche (Präses), Christian Kleinehagenbrock (Schatzmeister), Hubert Schonlau (Stv. Kassierer), Andreas Kaiser (Oberst), Eduard Buschmeier (Stv. Kassierer), Christoph Fraune (Zugführer Goldzug), Edmund Buschmeier (Hauptmann)
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